Am Sonntagvormittag wurde mit unseren Atemschutzgeräteträgern der sogenannte Finnentest durchgeführt. Dieser dient dazu, die körperliche Fitness und Eignung von Atemschutzgeräteträgern zu überprüfen. Dabei wird vor allem die Leistungsfähigkeit in den Bereichen Kraft, Ausdauer, Motorik und Koordination unter Belastung beurteilt. Gleichzeitig soll er den Teilnehmern helfen, ihre eigene körperliche Verfassung realistisch einzuschätzen.
Ein erfolgreich absolvierter Atemschutzleistungstest ist – neben der ärztlich bestätigten Tauglichkeit – eine Grundvoraussetzung, um im Einsatz schweren Atemschutz tragen zu dürfen. Der Test stellt einen einheitlich geregelten und wissenschaftlich überprüften Mindeststandard dar, der für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleichermaßen gilt.
Für die gesamte Durchführung stehen jedem Atemschutzgeräteträger 14 ½ Minuten zur Verfügung. Wird eine Aufgabe schneller abgeschlossen als vorgesehen, kann die verbleibende Zeit als Pause bis zur nächsten Station genutzt werden.
Der Test besteht aus fünf Stationen, die jeweils unterschiedliche körperliche Anforderungen abprüfen:
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Gehen mit und ohne Kanister (4 Minuten): 100 m Gehen mit zwei Kanistern à 16 kg und 100 m ohne Belastung.
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Treppensteigen (3,5 Minuten): Etwa 180 Stufen – 90 hinauf und 90 hinunter.
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Reifenschlagen (2 Minuten): Ein LKW-Reifen wird mit einem Vorschlaghammer über drei Meter bewegt.
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Hindernisstrecke (3 Minuten): Mehrfaches Unterkriechen und Übersteigen verschiedener Hindernisse im Wechsel.
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C-Schlauch rollen (2 Minuten): Ein C-Schlauch wird vollständig aufgerollt.
Alle Kandidaten haben den Test mit Bravour gemeistert und sind somit für den nächsten Einsatz bestens gerüstet!



