Kategorie: Bericht

17.11.2025 – TECHNISCHE ÜBUNG

Unsere heutige Einsatzübung knüpfte direkt an die kürzlich absolvierte Schulung zum LUCAS LX-Struts-System an – Theorie wurde sofort in die Tat umgesetzt!

Übungsannahme: Ein Pkw ist von der Straße abgekommen und liegt in stark geneigter Seitenlage auf einem Erdwall. Eine verletzte Person ist noch angeschnallt auf der Rückbank eingeschlossen und droht, ein Sicherheitsgurt-Syndrom (Hängetrauma) zu entwickeln, weil sie zu lange kopfüber hängt.

Um diese schwierige Situation effizient zu bewältigen, galt es mehrere Faktoren zu beachten: Bevor überhaupt an eine endgültige Stabilisierung gedacht werden konnte, musste die eingeschlossene Person schnellstmöglich entlastet werden. Dazu wurden zunächst behelfsmäßig Schlauchrollen unter das Fahrzeug geschoben, um ein weiteres Abrutschen zu verhindern. So konnte ein sicherer Arbeitsraum geschaffen werden. Dies ermöglichte mit einem abgerollten Feuerwehrschlauch (als provisorische „Hängematte“ unter dem Körper) die Person von der Belastung durch den Sicherheitsgurt zu befreien – eine einfache, aber wirksame Methode. Jetzt zahlte sich die letzte Schulung aus: Mittels LUCAS LX-Strut wurde das Fahrzeug nun endgültig gesichert, dies ermöglichte es nun mit der Personenrettung anzufangen. Dank der sicheren Lage konnte die Rettung schonend über den Kofferraum erfolgen. Die verunfallte Person wurde schonend gerettet, medizinisch erstversorgt und dem (simulierten) Rettungsdienst übergeben.

Fazit der Übung: Das Zusammenspiel aus schnellen provisorischen Maßnahmen und dem neuen Stabilisierungssystem funktioniert hervorragend. Wir sind jetzt noch besser vorbereitet, wenn es in echt darauf ankommt – und das Wissen sitzt!

11.11.2025 – SCHULUNG

Ohne Technik bleibt selbst die beste Taktik wirkungslos. Deshalb ist es entscheidend, dass nicht nur unsere Ausrüstung auf dem neuesten Stand ist, sondern auch alle Kameradinnen und Kameraden den sicheren und korrekten Umgang damit beherrschen. Bei dieser Schulung wurde die Mannschaft daher intensiv in die Handhabung des Stabilisierungssystems LX-Struts der Firma LUCAS -Rescue eingewiesen.

Diese ausfahrbaren Stützen werden mittels Spanngurt am Unfallfahrzeug oder anderen Objekten befestigt und sorgen in kritischen Lagen für eine zuverlässige Stabilisierung. So ist ein sicheres und geschütztes Arbeiten vor unerwartetem Verrutschen oder Umkippen möglich.

26.10.2025 – UMPROGRAMMIERUNG FUNKGERÄTE

Als Teil der umfassenden Aktualisierung aller Funkgeräte der Feuerwehren in Niederösterreich fand am Sonntag, den 26. Oktober, ein wichtiger Termin im Feuerwehrhaus Zeiselmauer statt:
Unter der fachkundigen Leitung von Bezirkssachbearbeiter Dominik Zeh wurden die Fahrzeug- und Handfunkgeräte aller Feuerwehren des Unterabschnitts 2 (Königstetten, Muckendorf-Wipfing, Wolfpassing und Zeiselmauer) neu programmiert.

Was wurde konkret erledigt?

Es wurden klar definierte Ordnerstrukturen für den Katastrophenhilfsdienst (KHD-Gruppen) sowie für Sonderdienste wie den Feuerwehrmedizinischen Dienst oder Waldbrandeinsätze, etc. angelegt. Dies sorgt im Ernstfall für schnellere und geordnetere Kommunikation.

Die technischen Grundlagen für erweiterte Statusmeldungen (z.B. "am Einsatzort eingetroffen", "Einsatz beendet") wurden geschaffen, was die Einsatzführung und Übersichtlichkeit deutlich verbessert.

Die umfangreichen Programmierarbeiten wurden tatkräftig von zwei Kameraden der FF Zeiselmauer unterstützt.

Fazit: Mit diesen technischen Updates ist der Unterabschnitt 2 optimal aufgestellt, um auch künftige Herausforderungen schnell und effizient zu bewältigen. Ein großer Dank gilt Dominik Zeh und den unterstützenden Kräften für diesen wichtigen Beitrag zur Einsatzsicherheit!

24.10.2025 – BEZIRKSFEUERWEHRTAG

Foto: BFKDO Tulln, Pressedienst

Foto: BFKDO Tulln, Pressedienst

Eine Abordnung der FF Zeiselmauer nahm am Bezirksfeuerwehrtag in Klosterneuburg (ISTA) teil.

Bezirksfeuerwehrkommandant Christian Burkhart begrüßte Ehrengäste aus Politik und Einsatzorganisationen. Es wurde Bilanz über ein einsatzreiches Jahr gezogen: Es gab 3.420 Einsätze mit über 30.000 freiwilligen Dienststunden. Die Einsatzbereitschaft wurde gewürdigt.

Als Höhepunkt wurden zahlreiche Kameraden für ihre Verdienste ausgezeichnet (u.a. mit Ausbilderverdienstabzeichen und verschiedenen Verdienstmedaillen).

Die Veranstaltung endete mit Dank an die FF Maria Gugging für die Organisation und Verpflegung.

18.10.2025 – 135 JAHRE FEIER

Am 18. Oktober 2025 feierte die Freiwillige Feuerwehr Zeiselmauer ihr 135-jähriges Bestehen im gemütlichen Rahmen im Gasthaus „Zum Grünen Baum“ in Muckendorf. Gemeinsam mit den Feuerwehrmitgliedern und deren Partnerinnen und Partnern wurde auf die lange und ereignisreiche Geschichte seit der Gründung im Jahr 1890 zurückgeblickt.

Nach der Begrüßung und einem Rückblick auf 135 Jahre Feuerwehrgeschichte wurden verdiente Mitglieder geehrt, bevor der Abend in geselliger Runde ausklang.

Ein besonderes Highlight des Abends war die Enthüllung eines handgefertigten, lebensgroßen Metallwandbild des heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehr. Dieses beeindruckende Kunstwerk - basierend auf der Idee von Kommandant OBI Robert Fleischmann - wird künftig das Feuerwehrhaus zieren und an den Gemeinschaftsgeist und die Tradition der Feuerwehr erinnern.
Der Puchclub Zeiselmauer, Markus Grand und Helmuth Krimmel haben nicht nur viel Zeit und handwerkliches Geschick investiert, sondern auch die gesamten Produktionskosten übernommen haben.
Dafür spricht die Freiwillige Feuerwehr Zeiselmauer ihren aufrichtigen Dank und große Wertschätzung aus. Diese Geste ist ein eindrucksvolles Zeichen der Verbundenheit zwischen der Feuerwehr und der Dorfgemeinschaft – ein Geschenk, das bleibenden Wert besitzt und noch viele Jahre an dieses besondere Jubiläum erinnern wird.

Heute zählt die FF Zeiselmauer 32 aktive Mitglieder, 14 Reservisten und 13 Kinder in der Kinderfeuerwehr – insgesamt also 59 engagierte Mitglieder, die sich Tag für Tag für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzen.

20.09.2025 – KHD ÜBUNG

Am Samstag fand wieder die jährliche Bereitschaftsübung des Katastrophenhilfsdienstes (KHD) beim Tritolwerk in Eggendorf statt. Die Übungsannahme waren multiple Einsätze nach einem Erdbebenereignis.
Wir bekamen die Aufgabe einen umgestürzten Bus mit verletzten Personen abzuarbeiten. Die Personen wurden gerettet und der Bus mittels mehrerer Winden wieder auf die Räder gestellt.